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Mittwoch, 31. Mai 2017 19:30, Konzerthalle Ulrichskirche

One god

Ein interreligiöses Projekt der abrahamitischen Weltreligionen

Es war einmal ein evangelisches Gesangsbuch, der Genfer Psalter und ein polnischer Komponist namens Wojciech Bobowski. Der wurde im 17. Jahrhundert von Tartaren verschleppt, seine Spur findet sich als Musiksklave wieder im Serail des Sultans. Dort schrieb er nicht nur heimlich die Musik seines Umfeldes auf, sondern auch die Melodien aus dem Genfer Psalter flossen unbemerkt in das Repertoire nicht nur der Kirchen, sondern auch der Moscheen und Synagogen ein. Credo ist eine die Seele berührende Collage der Musik der drei monotheistischen Weltreligionen im 17. und 18. Jahrhundert. Zu den Psalmen Bobowskis, der sich später Ali Ufki nannte, gesellen sich zeitgenössische Sakralmusik von A. Vivaldi, J. S. Bach, G. F. Händel, G. P. Pergolesi, eine komplette Derwisch-Zeremonie sowie Gesänge der sephardischen Juden, orthodoxen und assyrischen Christen. Im Lobpreis des einen Schöpfergottes wird damit unmittelbar erfahrbar: Es vereint uns mehr als uns trennt.

So klang das Konzert in München

 >  Link zum Film (Youtube)

Karten: 40, 30, 20 €

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