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Donnerstag, 8. Juni 2017 19:30, St. Georgen-Kirche

Baroque Lounge III.: Chacona, Lamento, Walking Blues

Metamorphose einer Basslinie über 500 Jahre: Musik von G. F. Händel bis Radiohead


Werke von G.F. Händel, C. Monteverdi, J. Dowland, H. Purcell,
aber auch von P. Mayfield, Rogers & Hart, M. Davis
sowie von den Eagles, Jake Holmes & Led Zeppelin, Eurythmics, Radiohead
u.a.m.

Was verbindet die Musik von Händel, Monteverdi, Led Zeppelin, Radiohead und den Eurythmics? Eine spannende musikalische Antwort hierauf gibt das Sheridan Ensemble, das 2007 von der Cellistin Anna Carewe gegründet wurde. Es präsentiert seinem Publikum ein breites musikalisches Spektrum und geht im Konzert auf eine Reise durch die Geschichte der Chaconne und des Lamento-Basses vom frühen Barock bis zu Rock- und Pop-Klassikern. Das Ensemble ist einzigartig besetzt: Violine, Blockflöte, Violoncello, Cembalo, Klavier, Vibraphon und Theorbe ermöglichen es, die künstlerischen Barrieren zwischen verschiedenen Musikgenres zu überwinden, um stattdessen die facettenreiche Welt der Musik zu erforschen. Mit der Leidenschaft für außergewöhnliche Interpretationen schöpfen die virtuosen Musiker aus einem reichen Erfahrungsschatz und präsentieren sowohl Alte als auch Neue Musik mit viel Fantasie, großer Kreativität und mit emotionaler Tiefe.

Und wie klingt das?

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Sheridan Ensemble

Das Sheridan Ensemble, 2007 von der Cellis n Anna Carewe gegründet, bietet seinem Publikum mit einer einzigar gen Besetzung von Theorbe und Cembalo über klassische Orchesterinstrumente bis hin zu E‐Gitarre und Vibraphon ein breites Spektrum an Musik, das zugleich Herausforderung und Inspira on sein soll, die künstlich geschaffenen Barrieren zwischen verschiedenen Musikgenres durch Face enreichtum zu überwinden. Dabei erforschen die Musiker mit ihrem ganz eigenen Klangverständis dramaturgisch neu „das Beste“ der Musik; frei nach dem Namenspatron, dem irischen Satiriker und Politiker Richard Brinsley Sheridan, dessen Freund Lord Byron einst über ihn sagte: „Alles, was Sheridan getan hat oder entscheidet zu tun, ist par excellence das Beste seiner Art“. Dies und die durchaus provokante Art seiner freimü gen Äußerungen über die Gesellscha und für Menschenrechte sind Herausforderung und Inspira on für die Musiker. Die Mitglieder des Sheridan Ensembles sind Konzertmeister verschiedener Kammerorchester (der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und des Kammerorchesters Basel) oder spielen bei Orchestern und Ensembles wie den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie‐Orchester Berlin, dem Balthasar‐Neumann‐Ensemble, I Barocchis und Cecilia Bartoli, Il Giardino Armonico , dem Helsinki Baroque Orchestra und dem Ensemble Modern Frankfurt. Mit einem breitgefächerten Repertoire, das von Johannes Ciconia (um 1400), Diego Or z (um 1550), Dowland, Purcell und Couperin über Haydn, Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Schubert, Brahms, Schönberg sowie weiteren Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts, bis zu den Größen der Jazz‐, Musical‐ und Cabaret‐Szene reicht, stellt das Sheridan Ensemble vielsei ge Programme zusammen, die nicht nur durch die besondere Kombina on der Klangfarben originell sind. Großes Kritikerlob erhielt das Ensemble für seine klug durchdachte Programmkonzep on von „Chacona, Lamento, Walking Blues“, mit dem das Sheridan Ensemble im August 2015 im Concertgebouw Amsterdam debütierte und vom Publikum mit Standing Ovations gefeiert wurde. Darüber hinaus waren die Musiker bereits auf unterschiedlichen Bühnen quer durch Europa zu Gast, u. a. beim Musikfest Stuttgart, beim Helsinki Early Music (auf historischen Instrumenten), in der Philharmonie in Łódź und Cadogan Hall in London sowie mehrmals beim „Ultraschall“‐Festival in Berlin. Im Dezember 2016 war das Sheridan Ensemble im Wiener Konzerthaus Kammermusik von Ernst Krenek zu erleben. Mit seiner Debüt‐Einspielung hat das Sheridan Ensemble bereits einen Meilenstein gesetzt, indem es, weltweit erstmals bisher unbekannte und unveröffentlichte Streichquarte e von Carl Czerny (1791‐ 1857) aufgenommen hat: „Das Verdienst dieser Wiederentdeckung gebührt dem Sheridan Ensemble: mit den Geigern Yuki Kasai und Matan Dagan sowie dem Bratschisten Florian Donderer bildet seine Gründerin, die Cellistin Anna Carewe, eine Quartettformation von erlesener Homogenität, Klangschönheit und Flexibilität. Was Czerny offenbar für die Schublade schrieb, erweckt das Ensemble mit aufregender Gespanntheit zum Leben.“ (Isabel Herzfeld, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.4.2016)
 
Sheridan Ensemble
Mary Carewe (Sopran)
Gergely Márk Bodoky (Flöte, Renaissance- und Traversflöte)
Florian Donderer (Violine und Barockvioline)
Oli Bott (Vibraphon)
Petteri Pitko (Cembalo)
Philip Mayers (Klavier)
Michele Pasotti (Theorbe)
Musikalische Leitung: Anna Carewe (Violoncello, Barockcello)

Karten: Freie Platzwahl 20, Studenten: 15 €

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Sheridan Ensemble