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Sonntag, 28. Mai 2017 19:30, Stiftung Moritzburg

Barock Lounge I: Flow


Zwei unterschiedliche Welten begegnen sich: Axel Wolf ist ein Virtuose auf der Laute und Theorbe. Sein Spezialgebiet ist die Musik der Renaissance und des Barock. Hugo Siegmeth spielt Saxophon und ist als Komponist ein Fachmann für Modern Jazz und zeitgenössische Musik. Im Konzert trieffent arrangierte Musik aus Renaissance und Barock auf zeitgemäße Musik, die Werke der alten Meister werden zur Vorlage für jazzige Improvisationen. „... gute Laune und große Spielfreude strahlt hier durch jeden Ton.” (Fono Forum, Mai 2015) Ergänzt wird das Konzert durch eine kleine Präsentation zum Thema “Original und Fälschung” am Beispiel bildender Kunst aus Sammlungsbeständen des Kunstmuseums Moritzburg.

Das Ticket berechtigt am Konzerttag zum ermäßigten Eintrittspreis in die Daueraustellung des Kunstmuseums Moritzburg.
 

Axel Wolf

"Axel Wolf, der mit jedem Ton die Seelenlage trifft" - "Nur wenige Lautenisten unserer Zeit musizieren mit einer derart undogmatischen Darstellungskunst" - "Schon die ersten Töne machen deutlich, dass sich hier Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit mit technischer Brillanz und unbändiger Spielfreude in idealer Weise verbinden, weit entfernt von bloßer Effekthascherei." Echopreisträger Axel Wolf bietet als einer der profiliertesten Vertreter seines Instruments mit seinen musikalischen Aktivitäten ein großes Spektrum an, vom Solospiel über Kammermusik bis zum Operngraben, mit Partnern wie Dorothee Oberlinger, Irvine Arditti, Valer Sabadus, Sebastian Hess, Sergio Azzolini, Rüdiger Lotter, Stefan Temmingh oder Joel Frederiksen. Reisen führten ihn auf internationale Fetivals wie Luzern, Brügge oder Utrecht, nach Rom, Tokio und New York, als Solist oder mit Ensembles wie der Musica Fiata, dem United Continuo Ensemble. dem Freiburger Barockorchester, dem Orchestra of the Age of Enlightenment oder The English Concert London. Für den Dokumentarfilm "Sonbol" komponierte und produzierte er die Musik, als Solist und Begleiter wirkte er in diversen Fernsehproduktionen des BR, WDR sowie von Radio Bremen mit. Die CD "Requiem for a Pink Moon" mit Joel Frederiksen und dem Ensemble Phoenix Munich wurde 2013 mit dem Echopreis in der Kategorie Klassik ohne Grenzen ausgezeichnet. In Opern-, Konzert- und CD-Produktionen arbeitete er zusammen mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Peter Schreier, Lajos Rovatkay, Enoch zu Guttenberg, Joshua Rifkin und Alan Curtis. Neben zahlreichen Aufnahmen als Continuospieler und Begleiter erschienen bisher vier Soloproduktionen: "Friends of the Lute" - Solo- und Kammermusik von J.S. Bach, S.L. Weiss und J.G. Baron, "Opera for Lute" von Johann Adolph Hasse, Lautenmusik von Johann Sebastian Bach und Werke für Laute und Chitarrone von Alessandro Piccinini. Das neueste Werk "Flow" im Duo mit dem Saxophonisten Hugo Siegmeth bewegt sich zwischen Jazz und Renaissance und wurde im Februar 2017 in der Sendung Alpha Forum bei ARD Alpha präsentiert.

Hugo Siegmeth

Hugo Siegmeth wurde 1970 in Arad, Rumänien geboren. Er siedelte mit seiner Familie 1976 nach Deutschland um . Von 1994 bis 1999 studierte er am Richard-Strauß-Konservatorium u.a. bei Leszek Zadlo (Jazz Saxophon) und Thomas Zoller (Arrangement). Seit 1999 ist er als Solist und Komponist in verschiedenen Jazz- und Weltmusikensembles tätig. 1998 wurde er mit dem Bayerischen Jazzförderpreises ausgezeichnet. 2001 gewann er den „New Generations 2001“ Wettbewerb des Bayerischen Rundfunks. Er wirkt auf zahlreichen Rundfunk- Film- und CD-Produktionen mit und veröffentlichte bisher vier eigene CDs. Er ist auch als Dozent an verschiedenen Universitäten und Musikhochschulen und in internationalen Workshops tätig. Von 2005 bis 2008 war er künstlerischer Leiter des Jazzfestes Guttenburg Seit 2006 komponiert und produziert er Film- und Fernsehmusik (u.a.. „Auge in Auge2, „Sag mir, wo die Schönen sind...“.)

Karten: Freie Platzwahl - 20, Studenten: 15 €

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