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Freitag, 9. Juni 2017 19:30, Georg-Friedrich-Händel HALLE

Wassermusiken

Werke von G. F. Händel, G. Ph. Telemann, M.- R. Delalande und M. Marais

„Mehr Wassermusik geht nicht!" (Rbb Kulturradio) - Die Akademie für Alte Musik Berlin sorgte mit ihrer CD-Einspielung von Händels „Wassermusik“ in diesem Jahr für Furore. Nun bringen die Musiker energiegeladen und äußerst kontrastreich die Stücke in der G.-F.-Händel-HALLE zur Aufführung: Marin Marais‘ fulminante Sturmmusik aus der tragédie en musique „Alcycone“ reißt den Vorhang für den Blick auf. Die Suite aus Michel-Richard dDe- Lalandes Divertissement, das er 1683 zu Ehren Ludwig XIV. geschrieben hatte, hingegen präsentiert die allegorische Seite des Elements Wasser und damit einen Blick auf die musikalische Ästhetik des Hofes von Versailles. Telemanns humorvolle Ouvertüren-Suite entstand 40 Jahre später. Er schildert darin unter anderem die verschiedenen Stimmungen des Meeres und des Lebens im Hafen. Händels in London anlässlich einer Lustfahrt des englischen Königs Georg I. im Jahre 1717 auf der Themse entstandene „Water Music“ schließlich ist einer der ‚Klassiker‘ der barocken Musikliteratur. Vier Werke, die wie gemacht sind für das farbenreiche und überbordende Spiel von Akamus!



Aufführung nach der Hallischen Händel-Ausgabe

Und so klingt die "Wassermusik" mit Akamus

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Akademie für Alte Musik Berlin

1982 in Berlin gegründet, gehört die Akademie für Alte Musik Berlin (kurz Akamus) heute zur Weltspitze der historisch informiert spielenden Kammerorchester und kann auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte verweisen. Die internationale Bedeutung des Orchesters zeigt sich in der Vielzahl seiner Gastspiele im In- und Ausland. Regelmäßig gastiert das Ensemble in allen musikalischen Zentren Europas, Asiens, sowie Nord- und Südamerikas. Konzert-Tourneen führen das Orchester 2016 u.a. nach Buenos Aires und nach Japan, 2017 in die USA.Seit 1984 gestaltet das Ensemble eine eigene Aboreihe im Konzerthaus Berlin und ist seit 1994 regelmäßiger Gast an der Berliner Staatsoper. 2012 begann zudem eine eigene Konzertreihe im Münchner Prinzregententheater. Akamus präsentiert sich mit rund 100 Auftritten pro Jahr in Besetzungsgrößen vom Kammerensemble bis zum sinfonischen Orchester. Das Ensemble musiziert unter der wechselnden Leitung seiner Konzertmeister Stephan Mai, Bernhard Forck und Georg Kallweit sowie ausgewählter Dirigenten.Besonders mit René Jacobs verbindet das Ensemble eine enge künstlerische Partnerschaft, aus der zahlreiche gefeierte Opern- und Oratorienproduktionen hervorgegangen sind. Zuletzt wurden vor allem die gemeinsamen Interpretationen von Mozarts "Entführung aus dem Serail" und der "Zauberflöte" sowie von J. S. Bachs Matthäus- und Johannes-Passion international hoch gelobt und mit Preisen ausgezeichnet.Zu weiteren dem Ensemble verbundenen Dirigenten zählen Marcus Creed, Daniel Reuss, Hans-Christoph Rademann, in den kommenden Spielzeiten werden Emmanuelle Haïm, Bernard Labadie, Paul Agnew oder Rinaldo Alessandrini das Orchester leiten. Hervorzuheben ist die kongeniale Kooperation mit dem RIAS Kammerchor, von deren Qualität zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen zeugen. Mit international renommierten Solisten wie Isabelle Faust, Andreas Staier, Alexander Melnikov, Anna Prohaska, Werner Güra und Bejun Mehta arbeitet Akamus regelmäßig zusammen. Gemeinsam mit der Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests entstanden Erfolgsproduktionen wie "Dido & Aeneas" (Musik: Henry Purcell) und "Medea" (Musik: Pascal Dusapin).Weit über eine Million verkaufte Tonträger sind Ausdruck des internationalen Erfolgs des Orchesters. Die Aufnahmen wurden mit allen bedeutenden Schallplattenpreisen ausgezeichnet, darunter Grammy Award, Diapason d’Or, Cannes Classical Award, Gramophone Award, Edison Award, MIDEM Classical Award und der Choc de l’année sowie der Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik. Zuletzt erschienen Händels "Water Music", Mendelssohns "Elias" unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann sowie J. S. Bachs Johannes-Passion unter der Leitung von René Jacobs.2006 erhielt das Orchester den Telemann Preis der Stadt Magdeburg, 2014 die Bach Medaille der Stadt Leipzig und den ECHO Klassik.

Karten: 50, 35, 25, 20, 15 €

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