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Mittwoch, 7. Juni 2017 10:00, Händel-Haus

Internationale Wissenschaftliche Konferenz (2. Tag)

Zwischen Originalgenie und Plagiator.

Händel hat wie vielleicht kein zweiter Komponist seiner Epoche fremdes Material zur Grundlage seiner Werke genommen und eigenes mehrfach wiederverwendet. Die „Borrowings“ („Entlehnungen“) betreffen alle Werkgruppen seines Œuvres. Dieses Phänomen, zu seiner Zeit generell nichts Ungewöhnliches, sorgte seit dem 19. Jahrhundert teils für heftige Debatten. Die Konferenz will zur Systematisierung und weiteren Erforschung von Händels Entlehnungspraxis beitragen. Referenten aus Deutschland, Großbritannien und den USA präsentieren nicht nur ausgewählte Beispiele aus Händels Schaffen und der Rezeption seiner Werke, sondern auch Vergleiche mit der Arbeitsweise anderer Komponisten.

Veranstalter: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Musik/Abteilung Musikwissenschaft zusammen mit der Stiftung Händel-Haus Halle, der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e. V., Internationale Vereinigung

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