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Montag, 5. Juni 2017 11:00, Dom zu Halle

Festkonzert mit Vivica Genaux: Il Pianto di Maria

Werke von G. B. Ferrandini (ehemals G-. F. Händel zugeschrieben) und G. B. Bononcini

Das Bach Consort Wien unter der Leitung von Rubén Dubrovsky entwickelte sich seit seiner Gründung 1999 rasch zu einem der wichtigsten Barockensembles Österreichs. Neben zahlreichen Auftritten im Wiener Musikverein ist das Ensemble auf den Konzertbühnen Europas präsent und sorgte mit seinen Auftritten im Goethe-Theater Bad Lauchstädt zu den Händel-Festspielen 2015 für Begeisterung. Als hochkarätige Gastsolistin wirkt die in Halle bestens bekannte amerikanische Mezzosopranistin und ECHO Klassik-Preisträgerin Vivica Genaux mit. Ihre Virtuosität, ihr farbenreiches Timbre voller Schattierungen und ihre emotionale stimmliche Bandbreite begeisterten wiederholt das Publikum in Halle und die Presse. Ihre Stimme beschrieb die Die Zeit folgendermaßen: „eEin Mezzosopran mit einer unerhört aparten, hier weiblichen, dort androgynen Legierung. Mit wendiger Kunst fädelt sie lauter Arienperlen zu einer Kette vokaler Ereignisse. (...) Ihre Koloraturen scheinen vom Wind gezeugt, ihre Verzierungen vom Barock selbst zugeflüstert.“ Davon kann man sich nun in Halle überzeugen, wenn Vivica Genaux u.a. die Kantate „Il Pianto di Maria” von Giovanni Ferrandini singt, die früher G. F. Händel zugeschrieben war.


 >  Im Rahmen des Konzertes wird Vivica Genaux der Händel-Preis der Stadt Halle, vergeben durch die Stiftung Händel-Haus, überreicht. Der Preis ist ein undotierter Ehrenpreis.


 >  Hören Sie einen Ausschnitt aus dem Osterkonzert in Wien 2015 mit Vivica Genaux, dem Bach Consort Wien unter Rubén Dubrovsky:
Link zum Film (Youtube)

Vivica Genaux

Die Mezzosopranistin Vivica Genaux wird als herausragende Interpretin von Barock und bel canto Musik gepriesen und erhält fortwährend Anerkennung für die Schönheit ihrer Stimme und die erstaunliche Brillianz ihrer Technik. Sie ist in den größten Opernhäusern der Welt aufgetreten, von New York über London, Paris, Berlin, Wien, Mailand und Moskau bis Tokyo. In der Spielzeit 2014/15 fügt sie ihrem Repertoire drei Rollen hinzu: Ruggiero in Händels „Alcina“ (Moskau), Farnaspe in Veracinis „Adriano in Siria“ (Valencia und Madrid) und die Titelrolle in Cavallis „Veremonda (Spoleto/USA). Damit beherrscht sie insgesamt 59 Rollen, davon sind 39 Hosenrollen. Diese Saison spielt sie auch Romeo in „I Capuleti ed I Montecchi“ (Rieti), die Titelrolle in „Giulio Cesare“ (Shanghai) und Epitide in „L’oracolo in Messenia“ (London und Yokohama). Mit der Sopranistin Simone Kermes und Cappella Gabetta startet sie mit dem neuen Programm „Rivalries“, das von der wilden und doch fruchtbaren Konkurrenz zwischen den Barockdiven Faustina Bordoni und Francesca Cuzzoni inspiriert ist. Das Programm ist auch unter dem Namen „Rival Queens“ auf CD erhältlich. Konzerte finden statt in Rheinfelden, Halle, Hamburg, Baden-Baden, Budapest, Landau, Luxemburg, Olten, Luzern, Wien, Paris, Ludwigsburg und Reutlingen. Manche Auftritte von Vivica Genoux sind seine Hommage an große Sänger: an den Kastraten Farinelli mit Les Musiciens du Louvre (Grenoble) und an Pauline Viardot und Teresa Berganza (Madrid). Sie singt Vivaldi-Konzerte mit Fabio Biondi und Europa Galante (Rieti, Birmingham, Tokyo und Matsumoto), die Weltpremiere von Piet Swerts Le sac de Louvain und das Requiem von Mozart in Löwen, Belgien, Barockkonzerte mit Concerto Köln (Brücken und Vechta) und mit ihrer eigenen Instrumentalgruppe V/Vox Ensemble (Venedig).

Karten: 50, 40, 20 €

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