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Montag, 5. Juni 2017 18:00, Händel-Haus

Versionen II: „Mira Lilla gentile“

Werke von G. F. Händel

Die Vorstellung von künstlerischer Authentizität bzw. von der Originalität des Kunstwerks prägt bis heute die Rezeption. Immer noch gibt es erstaunliche Entdeckungen in den Archiven. Das Ensemble Musica Perduta (= verlorene Musik) stellt im Geburtshaus Händels Kammermusik und unveröffentlichte Kantaten aus dessen italienischer Zeit vor. Davon gerät die Kantate “Mira Lilla Gentile” mit seinen ihren zwei alternativen Instrumentierungen in den besonderen Fokus, denn sicher ist man nicht, ob Händel der Autor war. Das italienische Ensemble Musica Perduta hat bereits in der Vergangenheit mit seinen Interpretationen auf sich aufmerksam gemacht. Die Sopranistin Francesca Lombardi Mazzulli gehört zu den prominenten jungen Sängerinnen der Barockmusikszene. International gastierte sie u.a. mit den Titelpartien in "Rosinda" und "Artemisia" (Cavalli) in Bayreuth, Hannover, Montpellier und Vantaa sowie als Aquilino ("Adriano in Siria" von Pergolesi) beim Festival Pergolesi Spontini und beim Barockmusik-Festival von Beaune. Weitere Festivaleinladungen führten sie u.a. zu den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, zum Barock-Festival in Rom, zur Styriarte in Graz.

 >  Wahrscheinlich die erste Aufführung einer unveröffentlichten Kantate von Händel in Halle – oder stammt diese nicht von Händel?
Link zum Film (youtube)

Francesca Lombardi Mazzulli

Francesca Lombardi Mazzulli absolvierte ihr Gesangsstudium am Konservatorium G. Verdi in Mailand sowie mit Auszeichnung am Konservatorium G. Frescobaldi in Ferrara bei Mirella Freni. Seit 2005 ist sie als Solistin für Konzert und Oper mit Schwerpunkt im barocken Repertoire gefragt und debütierte an führenden Theatern der Lombardei, im Teatro Dal Verme in Mailand, dem Rossini Theater von Pesaro sowie dem Donizetti Theater von Bergamo. International gastierte sie u.a. mit den Titelpartien in "Rosinda" und "Artemisia" (Cavalli) in Bayreuth, Hannover, Montpellier und Vantaa sowie als Aquilino ("Adriano in Siria" von Pergolesi) beim Festival Pergolesi Spontini und beim Barockmusik-Festival von Beaune. Weitere Festivaleinladungen führten sie u.a. zu den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, zum Barock-Festival in Rom, zur Styriarte in Graz sowie zum Vercelli Festival in Bologna. In Bergamo war sie anlässlich der Verleihung des Donizetti-Preises an Luciano Pavarotti zu hören, dessen Schülerin sie von 2006 bis 2007 war. Mit der Byzantinischen Akademie verbindet sie eine rege Zusammenarbeit, mit dieser konzertierte sie u.a. beim Musikfest Bremen, dem Festival von Ravenna sowie bei Le Feste di Apollo in Parma. Ferner gastiert sie regelmäßig mit dem Barock-Ensemble von Limoges dem Ensemble La Venexiana und dem belgischen Barockensemble BʼRock, mit dem sie u.a. im Concertgebouw in Brügge, dem Muziekgebouw in Amsterdam sowie dem Palladium in Rom auf dem Podium stand. Zahlreiche Arbeiten für Tonträger und Funk runden ihre Karriere ab.

Karten: 30 €

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