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Samstag, 3. Juni 2017 15:00, Aula im „Löwengebäude“

Festkonzert mit Xavier Sabata: Furioso

Werke von G. F. Händel, A. Vivaldi und A. Steffanni

„Orlando furioso“: Der italienische Renaissance-Dichter L. Ariost schrieb 1532 in 46 Gesängen einen Versroman über den „Rasenden Roland". Mitte des 18. Jahrhunderts wählten Komponisten wie G. F. Händel, A. Vivaldi oder A. Steffanni dieses Sujet für verschiedene Opern.  Xavier Sabata, einer der gefragtesten Countertenöre, begeistert seit Jahren sein Publikum in ganz Europa, zuletzt 2016 in Halle. Seine „... reichhaltige und prächtige Stimme, scheinbar uneingeschränkte Kontrolle des Atems und ein formidables Gespür für Dramatik“ (Early Music News) ist geradezu prädestiniert, in die Rolle des Orlando mit seiner frappierenden Virtuosität und dramatischen Gestaltungskunst zu schlüpfen. Furios wird das spanische Ensemble Vespres d’Arnadí unter der Leitung des charismatischen Dirigenten Dani Espasa den Sänger als machtvollern Ritter und unglücklich Liebendenr begleiten.
 

Xavier Sabata

Xavier Sabata wurde im katalanischen Avià geboren und absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Theater Barcelona. Er studierte Saxofon am Konservatorium Barcelona und historischen Gesang und Lied an der Escola Superior de Musica Catalunya sowie an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Hartmut Höll und Mitsuko Shirai. Meisterkurse besuchte er bei Montserrat Figueras, Richard Leavit und Christoph Pregardien. Sein Engagement für Monteverdis »L’incoronazione di Poppea« in Lyon führte den Countertenor mit William Christie und dessen Ensemble »Les Arts Florissants« zusammen und legte den Grundstein für eine stete Zusammenarbeit. Xavier Sabata tritt regelmäßig mit renommierten Ensembles auf (z. B. Europa Galante, Collegium 1704, Venice Baroque Orchestra, I Barocchisti, Al Ayre Españiol, El Concierto Español, Orquesta Barroca Sevilla, Il Pomo dʼOro). Außerdem verbindet ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Fabio Biondi, René Jacobs, Jordi Savall, Alan Curtis, Gabriel Garrido, Fabio Bonizzoni, Diego Fasolis, Andrea Marcon, Xavier Dìaz Latorre, Ivor Bolton, George Petrou, Riccardo Minasi, Harry Bicket und Christopher Moulds. Regelmäßige Engagements führten den Countertenor in den Bozar-Palast der Schönen Künste nach Brüssel, ans Théâtre des Champs-Elysées nach Paris, ans Teatro Real Madrid, ans Gran Teatre del Liceu nach Barcelona, ans Teatro La Fenice nach Venedig, an die Opera Rara nach Krakau, ans Badische Staatstheater Karlsruhe, an die Opéra Royal de Versailles, an die Ópera de Oviedo, an die Opéra de Lausanne, ans Grand Théâtre de Genève und ans Theater an der Wien. Er ist außerdem auf den renommierten Bühnen in New York und London zuhause. Xavier Sabata ist darüber hinaus gern gesehener Gast auf den internationalen Konzertbühnen sowie bei den europäischen Spitzenfestivals. So war er u. a. beim Festival für Alte Musik Innsbruck unter der Leitung von René Jacobs zu erleben und stand beim Festival in Aix-en-Provence in „Dido and Aeneas“ und „Madrigaux“, beim Ambronay-Festival, bei den Händel-Festspielen Halle und beim Festival Via Stellae in Santiago de Compostela auf der Bühne. Weitere Engagements führten ihn u. a. in die Moskauer Tschaikowsky-Halle und in den Palau de la Música Catalan in Barcelona.

Karten: Freie Platzwahl - 35 €

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