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Mittwoch, 7. Juni 2017 19:30, Franckesche Stiftungen

Krieg und Frieden

Werke von G. B. Ferrandini, G. F. Händel, H. Purcell u. a.

Interpretationen nach historischem Vorbild und leidenschaftlicher Musizierstil zeichnen das Ensemble il capriccio aus. Neben barocken Werken von H. Purcell und G. F. Händel erklingt im Konzert G. B. Ferrandinis Kantate „Il pianto di Maria”, die früher G. F. Händel zugeschrieben wurde. Diese Kantate bildet den roten Faden des Konzerts, während in den Arien der oben genannten anderen barocken Meister die Thematik „Krieg und Frieden“ auf die unterschiedlichste Arten dargestellt wird. Mit der britisch-deutschen Sängerin Sarah Wegener, die u. a. mit Konzerten und Liederabenden beim Schleswig-Holstein Musikfestival, im Konzerthaus Berlin und Wien sowie inms Bozar Brüssel auftrat,  steht eine Solistin auf dem Podium, die es versteht, das Publikum mit ihrer warm-timbrierten Stimme für sich einzunehmen.

 

Sarah Wegener

„Die Sopranistin Sarah Wegener ist auf dem besten Weg zu einer großen Karriere (…). Sarah Wegener will und kann alles singen.“ (SWR) Sarah Wegener durchdringt jede Partie mit kammermusikalischer Intensität und begeistert ihre Zuhörer mit ihrer warm-timbrierten Stimme. Regelmäßig arbeitet sie mit Philippe Herreweghe, Thomas Hengelbrock, Emilio Pomàrico, Tonu Kaljuste, Heinz Holliger, Frieder Bernius und Michael Hofstetter. Konzerte und Liederabende führten sie zum Schleswig-Holstein Musik Festival, zum Rheingau Musik Festival, zur RuhrTriennale sowie an die Alte Oper Frankfurt, das Konzerthaus Berlin, die Tonhalle Zürich, das Wiener Konzerthaus und das Bozar Brüssel. Die britisch-deutsche Sopranistin, die auch einen Abschluss als Kontrabassistin nachweisen kann, studierte Gesang bei Prof. Jaeger-Böhm in Stuttgart sowie in Meisterkursen bei Dame Gwyneth Jones und Renée Morloc. Gleichermaßen geschätzt als Interpretin des klassischen und romantischen Repertoires wie zeitgenössischer Kompositionen sang Sarah Wegener kürzlich unter anderem Dvořaks Stabat Mater und Haydns „Sieben letzte Worte“ (Philippe Herreweghe, Orchestre des Champs-Élysées, Collegium Vocale Gent), Beethovens „Trauerkantate“ und Messe C-Dur (Hans-Christoph Rademann, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Gächinger Kantorei Stuttgart) und, in einem aufsehenerregenden Konzert in Graz, Strauss‘ „Vier letzte Lieder“. Mit dem NDR-Sinfonieorchester unter Thomas Hengelbrock interpretierte sie Dunkle Saiten von Jörg Widmann, der ihr zudem die Solopartie in seiner Komposition „Drittes Labyrinth „widmete. Das Werk brachte sie 2014 an der Kölner Philharmonie mit dem WDR-Sinfonieorchester erfolgreich zur Uraufführung und war damit erneut unter Emilio Pomàrico mit dem Radio Filharmonisch Orkest am Concertgebouw Amsterdam sowie unter Peter Rundel mit dem Orquestra Sinfónica do Porto an der Casa da Música zu erleben. Eine enge künstlerische Beziehung verbindet Sarah Wegener mit Georg Friedrich Haas. Der Komponist widmete ihr den Liederzyklus „…wie stille brannte das Licht“, basierend auf ihren besonderen Fähigkeiten in der Interpretation mikrotonaler Musik. Für die Hauptpartie der Nadja in seiner Oper „Bluthaus“, die sie bei den Schwetzinger SWR Festspielen, den Wiener Festwochen, am Theater Bonn und am Staatstheater Saarbrücken sang, wurde sie 2011 von der Zeitschrift Opernwelt zur „Sängerin des Jahres“ nominiert. 2013 folgten die Uraufführungen seiner neuen Oper „THOMAS „und von „Dido“ für Sopran und Streichquartett in Schwetzingen. Zudem führte sie Haas’ Komposition „ATTHIS“ mit dem Ensemble musikFabrik an der Philharmonie Luxemburg sowie mit Musikern des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks in München auf. In der Saison 2015/16 gab sie ihre Debüts am Royal Opera House London und an der Deutschen Oper Berlin in seiner neuen Oper „Morgen und Abend“. Sarah Wegeners Diskografie umfasst Aufnahmen mit Frieder Bernius, darunter Arien von Justin Heinrich Knecht, Korngolds „Die stumme Serenade“ und Schuberts „Lazarus“ sowie mit dem RSO Stuttgart und Heinz Holliger und Rossinis „Petite Messe solennelle“ mit Tonu Kaljuste. Die neue Saison wird durch Sarah Wegeners erste Zusammenarbeit mit Kent Nagano und dem Orchestre Symphonique de Montréal eingeläutet: In mehreren Konzerten interpretiert sie in Montreal Mozarts Requiem, Beethovens 9. Sinfonie, Bachs Matthäuspassion und Brahms‘ Deutsches Requiem. Außerdem geht sie mit dem Kammerorchester Basel und dem Windsbacher Knabenchor mit Bachs „Weihnachtsoratorium“ auf Tournee und singt Mozarts „Litaniae“ und Schuberts Messe Nr. 5 mit dem Radio Filharmonisch Orkest am Concertgebouw Amsterdam. Bei der Eröffnung der Elbphilharmonie Hamburg steht sie für Mahlers 8. Sinfonie mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter Kent Nagano auf der Bühne.

Karten: 25, 20 €

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Ensemble il capriccio
Sarah Wegener