Programm / Tickets

Sonntag, 11. Juni 2017 11:00, Leopoldina, Festsaal

„Der Traum von Arkadien“

Werke von G. F. Händel, G. A. Ristori, J. G. Pisendel u. a.

Arkadien – der mythische Sehnsuchtsort! Der römische Dichter Virgil schuf dieses poetische Traumland. Von dieser friedvollen heiteren Welt waren auch die Zeitgenossen Händels fasziniert. In Rom schloss sich der junge Sachse einer Gruppe von Aristokraten der „Academia dell’Arcadia“ an. Die einzelnen Mitglieder dieser Arkadier trugen Hirtengedichte vor und gaben sich Namen mythischer Hirten. Bei den Treffen erklangen auch Kantaten, in denen pastorale Texte vertont wurden und die im Konzert in der Leopoldina erklingen werden. Das aus Paris stammende Ensemble Diderot ist ein in Deutschland noch wenig bekannter, französischer „Shooting Star“. Es steht für eine erfrischende Aufführung barocker Musik. Die letzten CDs erzielten hervorragende Kritiken. MDR Kultur lobte das kraftvolle, jugendliche und frische Spiel, und im WDR resümierte man: „Das Ensemble spielt Barockmusik so, als wäre es die
 leichteste Sache der Welt. Das ist Kunst.“
 

Maria Savastano

Maria Savastano wurde in Buenos Aires geboren. Sie war Ensemblemitglied des dortigen Teatro Colón und des Atelier lyrique de l’Opéra national de Paris, wo sie in vielen Opern und Konzerten auftrat. Die Sopranistin sang u. a. am Teatro Avenida des Buenos Aires, in Rennes, Dijon, an der Opéra Garnier und der Bastille-Opéra in Paris sowie am Teatro Real in Madrid. Zu ihrem Repertoire gehören Papagena Die Zauberflöte, Barbarina Le nozze di Figaro, Belinda Dido and Aeneas, Zerlina Don Giovanni, Despina Così fan tutte, und Adina L’elisir d’amore und vieles mehr. Maria Savastano wurde der Stimulus Award des argentinischen Kritikerverbands verliehen sowie in Paris der Prix lyrique du Cercle Carpeaux und der Prix AROP. Mit einer bravourösen Darbietung der Arien Quel guardo il cavaliere aus Don Pasquale und Quando mén vo aus La bohème gewann die damals 22-jährige den 1. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb NEUE STIMMEN 2005.

Ensemble Diderot

Das Ensemble Diderot wurde 2008 von Johannes Pramsohler gegründet und widmet sich als Spezialensemble auf Originalinstrumenten vordergründig der Aufführung und Erforschung des barocken Triosonaten-Repertoires aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Es ist in Paris beheimatet und verdankt seinen Namen dem französischen Schriftsteller, Philosophen und Enzyklopädisten Denis Diderot. Das Ensemble, formiert in der ursprünglichen und klangvollsten Besetzungsform der Triosonate mit zwei Violinen, Cembalo und Cello, wird regelmäßig für sein energievolles und virtuoses Spiel gelobt und bildet ohne Zweifel eine der gegenwärtig interessantesten und originellsten Kammermusikformationen in Europa. In der Vergangenheit war das Ensemble nicht nur in Deutschland und Frankreich, sondern auch in Großbritannien, Spanien, Italien und Polen zu hören. Darüber hinaus wurde es zu Residenzen nach Amilly (Frankreich) und Aldeburgh (Großbritannien) eingeladen. 2010 residierten die jungen Musiker als „Rheinsberger Hofkapelle“ in der Schlossanlage von Friedrich dem Großen und Prinz Heinrich von Preußen in Rheinsberg/Brandenburg. Seit 2012 verbindet das Ensemble eine enge Zusammenarbeit mit dem Théâtre Roger Barat in Herblay (Frankreich), wo Monteverdis „Combattimento di Tancredi e Clorinda“, ergänzt durch Musik italienischer Meister des 17. Jahrhunderts, auf Grundlage von Texten von Torquato Tasso auf spektakuläre Weise in Szene gesetzt wurde. In Zusammenarbeit mit der Fondation Royaumont wird 2016 die Weltersteinspielung der Triosonaten Op. 2 von Jean-Jospeh Cassanéa de Mondonville erscheinen. Seit 2015 tritt das Ensemble auch in Orchesterstärke auf. Der Produktion der Oper "Falstaff" von Antonio Salieri am Théâtre Roger Barat folgten Konzerte mit Bach- und Händel-Kantaten bei Festivals in Deutschland und Frankreich.

Karten: 35 €

Bestellen

Zurück zum Programm
Maria Savastano
Johannes Pramsohler