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Sonntag, 14. Juni 2015 21:00, Galgenbergschlucht

Abschlusskonzert mit Musikfeuerwerk

Werke von E. Elgar, G. F. Händel u.a.

Landesjugendchor Thüringen und Robert-Franz-Singakademie
Choreinstudierung: Nikolaus Müller

Feuerwerk: Ingmanns & Schmiedeknecht, Pyrotechnik GmbH Erkelenz
Musikalische Bearbeitung: Franz Hermann Ingmanns
 

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847)
Die Hebriden
Konzert-Ouvertüre op. 26

Georg Friedrich Händel (1685–1759)
aus der Masque Acis und Galatea HWV 49a
in der Bearbeitung von Felix Mendelssohn Bartholdy
Textdichter: John Gay (mit Zusätzen von Alexander Pope, John Dryden und John Hughes)
nach Ovid (Metamorphoses XIII, 750ff.)
Ouvertüre – Chor „Oh,the pleasure of the plains“ – Arie für Sopran „Hush, ye pretty
warbling choir” – Chor „Wretched lovers” – Arie für Bass „I rage, I melt, I burn” – Arie
für Bass „O ruddier than the cherry” – Chor „Galathea, dry thy tears”

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 –1791)
aus dem Singspiel Der Schauspieldirektor KV 486
Ouvertüre

Georg Friedrich Händel
aus der Ode „Alexanders Fest oder Die Gewalt der Musik“ HWV 75
in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart KV 591
Textdichter: John Dryden, überarbeitet von Newburgh Hamilton, deutsche Textfassung
von Karl Wilhelm Ramler
Ouvertüre – Arie für Sopran „Der König horcht mit stolzem Ohr“ – Arie für Bass „Bacchus
ewig jung und schön“ – Arie für Bass „Gib Rach‘! heult alles laut“ – Arie für Sopran und
Chor „Thais führt ihn an“

Edward Elgar (1857–1934)
aus From the Bavarian Highlands für gemischten Chor und Orchester op. 27
The Dance (Sonnenbichl) – Lullaby (In Hammersbach) – The Marksman (Bei Murnau)

Georg Friedrich Händel
aus dem Oratorium Messiah HWV 56
in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart KV 572
Textdichter: Charles Jennens, deutsche Textfassung von Christoph Daniel Ebeling
„Halleluja”

Georg Friedrich Händel
aus Music for the Royal Fireworks HWV 351
La Réjouissance: Allegro – Menuet I – Menuet II – Bourrée – Ouverture:

Lydia Teuscher

Lydia Teuscher (Sopran)

Die in Freiburg geborene Sopranistin Lydia Teuscher studierte am Welsh College of
Music and Drama und an der Hochschule in Mannheim. Sie begann ihre Karriere nach
diversen Erfolgen bei nationalen und internationalen Gesangswettbewerben beim Göttinger
Händel-Festival, sowie mit Engagements am Mannheimer Nationaltheater und am
Heidelberger Stadttheater.
2006 bis 2008 gehörte sie dem Ensemble der sächsischen Staatsoper Dresden an. Es
folgten Einladungen an die Bayerische Staatsoper, an die Staatsoper Berlin, zu den Mozartwochen
in Salzburg und Opernfestivals von Aixen-Provence und Glyndebourne. Als
gefragte Lied,- und Konzertsängerin ist sie regelmäßig bei den internationalen Festspielen
zu Gast. Eine Tournee nach Australien, eine Europatournee mit Ton Koopman sowie nach
London, Korea und Japan mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, regelmäßige
Konzerte in Kanada mit Les Violons du Roy und Bernard Labadie, mit Roger Norrington
und dem Concertgebouw Orkest in Amsterdam und vieles mehr standen in den letzten
Jahren auf ihrem Konzertkalender.

Hans Christoph Begemann

Hans Christoph Begemann (Bariton)

Der gebürtige Hamburger studierte bei Claus Ocker, Ernst Haefliger und Aldo Baldin und nahm Unterricht bei Elisabeth Schwarzkopf und Hans Hotter.
Nach Stationen an den Opernhäusern in Gießen und Wuppertal hatte Begemann ein achtjähriges Engagement am Staatstheater Darmstadt, wo er mit dem Wolfram von Eschenbach im Tannhäuser unter Leitung Marc Albrechts debütierte. Er gastierte u.a. an den Opernhäusern von Essen, Köln, Leipzig, Chemnitz, Nürnberg, Mannheim, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und an der Finnischen  Nationaloper Helsinki sowie 2014 beim Hong Kong Arts Festival. September 2014 hat er zum ersten Mal die Partie des “Faninal” im Rosenkavalier am Theater Krefeld gesungen.
Neben seinen Opernengagements hat sich Begemann besonders als Lied- und Konzertsänger einen Namen gemacht.  Er sang u.a. in den Bach-Passionen im Wiener Musikverein, in der Tonhalle Zürich und in der Thomaskirche Leipzig. Begemann hat über  300 Schubertlieder in seinem Repertoire.  Der SWR präsentierte eine Reihe von "live" gesendeten Schubertabenden, darunter die Winterreise. Im WDR nahm Begemann u.a. Lieder von Viktor Ullmann und Pavel Haas auf. Beim Label cpo erschienen die Gesamtaufnahmen von Il Templario von Nicolai und Arminius von Bruch mit Begemann in der jeweiligen Titelpartie. Geradezu als Sensation feierte die internationale Presse seine bei cpo erschienene CD der Orchesterlieder Hans Pfitzner, gefolgt von Orchesterliedern von Alfons Diepenbrock.
Besonders mit dem Komponisten Wolfgang Rihm verbindet Begemann eine langjährige Zusammenarbeit. Mehrfach hat er Uraufführungen  von  Rihms Werken gesungen, so  die Goethe- und Rückertlieder beim Kissinger Sommer und bei der Schubertiade.de.  2012 gastierte er beim Lucerne Festival in der Rhim Uraufführung des Orchesterwerks  “Dämmerung senkte sich von oben”..
Hans Christoph Begemann betreut eine Gesangsklasse an der Hochschule für Musik Mainz.

Jan Michael Horstmann

Jan Michael Horstmann ist seit August 2012 Operndirektor und musikalischer Oberleiter
an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul bei Dresden. Von 2004 bis Juli 2013
war er Generalmusikdirektor des Mittelsächsischen Theaters Freiberg und künstlerischer
Leiter der Mittelsächsischen Philharmonie. Der 1968 in Frankfurt am Main geborene Sohn
eines Schauspielers und einer Tänzerin ging schon während des Dirigierstudiums an der
Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hamburg als Kapellmeister an die Wuppertaler
Bühnen und arbeitete seit 1992 regelmäßig als Dirigent des Tanztheaters Wuppertal
mit Pina Bausch zusammen. Von 1996 bis 2004 war er stellvertretender GMD am Theater
Magdeburg. Gastspiele führten ihn unter anderem zum Orchester der Beethovenhalle
Bonn, dem Philharmonischen Staatsorchester Kassel, den Hamburger Symphonikern, der
Dresdner Philharmonie, ans Teatro Real Madrid, Theatro Municipal do Rio de Janeiro,
Theatro Nacional Claudio Santoro in Brasilia, Gran Teatro del Liceu Barcelona, das Sadler’s
Wells Theatre London, zum Tokyo City Philharmonic Orchestra, zum Holland Festival sowie
zu den Festivals in Edinburgh und Hongkong.
Mit der Mittelsächsischen Philharmonie gestaltet er vielfältige Konzertprogramme in ungewöhnlichen
Kombinationen, die von Bach bis Brubeck, von Zelenka bis Zimmermann
reichen. In Halle dirigierte er zuletzt die Staatskapelle beim Festival „Women in Jazz“
2014. Regelmäßig tritt Jan Michael Horstmann auch als Liedbegleiter und Cembalist auf.
Seine Leidenschaft gilt jedoch dem Chanson. Seit 1999 gestaltet er regelmäßig Chansonabende
vor begeistertem Publikum.
 

Landesjugendchor Thüringen und Robert-Franz-Singakademie

Der Landesjugendchor Thüringen ist ein Chor aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen
aus Thüringen und dient der Begabtenförderung. Unter der künstlerischen Leitung
von Christian K. Frank wurde der Chor 1997 gegründet, der in den beiden folgenden
Jahren dann in die Hände von Gert Frischmuth überging. Die Neugründung fand erfolgreich
im Jahre 2004 wiederum durch Christian Frank, in enger Zusammenarbeit mit dem
Konzertchor des Goethe-Gymnasiums/Rutheneum Gera, statt. Das Ensemble umfasste um
die 40 Sänger und Sängerinnen zwischen 15 und 25 Jahren, die geistliche und weltliche
Werke vom 16. Jahrhunderts bis zur zeitgenössischen Musik aufführten. Der Chor studierte
anspruchsvolle Konzertprogramme in drei bis vier Probenphasen pro Jahr ein, wobei
die A-capella-Literatur den Schwerpunkt bildete. Konzerte mit dem Landesjugendorchester
führten sie u. a. nach Estland, Gera und Halle unter dem Dirigat von Christian Frank.
Seit Anfang 2013 ist Nikolaus Müller mit der künstlerischen Leitung und dem Neuaufbau
des Landesjugendchores betraut.

Musikgeschichte der Stadt Halle ist nicht denkbar ohne die Robert-Franz-Singakademie.
Der im Jahr 1814 gegründete Chor ist nach der Berliner Singakademie eine der ältesten
Chorvereinigungen dieser Art in Deutschland.
Der Schwerpunkt des heute ca. 70 Sängerinnen und Sänger umfassenden Chores liegt in
der Aufführung chorsinfonischer Werke. Die Robert-Franz-Singakademie ist seit 1953 mit
der heutigen Staatskapelle Halle eng verbunden. Mit ihren traditionellen und überaus
erfolgreichen Konzerten zur Passionszeit, zum Totensonntag, zur Weihnachtszeit und zum
Jahreswechsel ist die Robert-Franz-Singakademie ein fester Bestandteil des halleschen
Musiklebens.
Die künstlerische Leitung obliegt seit Oktober 2014 Nikolaus Müller.

Nikolaus Müller erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Leipziger Thomanerchor,
studierte Chor- und Orchesterleitung in Leipzig, Dresden und Barcelona. Anschließend war
er als Chordirektor des Stadtsingechores Halle, Kapellmeister der Wiener Sängerknaben
und Chordirektor am Theater Altenburg-Gera tätig. Mit den Wiener Sängerknaben konzertierte
er in den USA und in Lateinamerika, als Dirigent arbeitete er mit Orchestern wie
dem Wiener Kammerorchester und der Staatskapelle Halle.
 

Karten: 35, Kinder 10 €

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